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PIMÄRPRÄVENTION nach § 20 Abs. 1 SGB V

Maßnahmen zur Primärprävention sollen den Gesundheitszustand der Menschen insgesamt verbessern und stehen grundsätzlich allen gesetzlich Krankenversicherten offen.
 

BEWEGUNGSGEWOHNHEITEN
Heute ist unstrittig, dass Bewegungsmangel einerseits einen zentralen Risikofaktor für die Gesundheit darstellt und körperlich-sportliche Aktivitäten anderseits zu den zentralen Faktoren der Erhaltung sowie der Wiederherstellung der physischen und der psychosozialen Gesundheit gehören. Allerdings stellt sich Gesundheit bei körperlich-sportlichen Aktivitäten nicht „automatisch“ ein: Gesundheitseffekte sind vielmehr abhängig von den Qualitäten der Aktivitäten bzw. von den Qualitäten der Interventionen. Von zentraler Bedeutung sind dabei die Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen sowie die richtige Dosierung der Belastung. Ferner erfordert eine nachhaltige Sicherung von Gesundheitseffekten – insbesondere für die große Gruppe der langfristig bewegungsabstinenten Menschen, Interventionen auf den Ebenen des Verhaltens und der Verhältnisse.
(Auszug aus dem Leitfaden Prävention der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen unter Beteiligung des GKV-Spitzenverbandes in der Fassung vom 02.07.2008)


PRÄVENTIONSPRINZIP:
Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität

Zielgruppe:
Gesunde Menschen mit Bewegungsmangel, Bewegungseinsteiger und –wiedereinsteiger, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.

PRÄVENTIONSPRINZIP:
Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme

Zielgruppe:
Menschen mit speziellen Risiken im Bereich des Muskel-Skelettsystems, im Bereich des Herz-/Kreislaufsystems und des metabolischen Bereichs, im psycho-somatischen Bereich, jeweils ohne behandlungsbedürftige Erkrankungen.

 

 


 

 

 

 

 

Online Anfrage zur Kursteilnahme

 

 
   
  Unsere Kurse im Bereich der Primärprävention
   
Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten:
   
      RÜCKEN FIT
    Kurse ab September 2010      
  Montag          
  06.09. - 25.10.2010 19.00 - 20.00 Uhr Kursleitung: Britta Sczesny Lev. I  

  06.09. - 25.10.2010 20.00 - 21.00 Uhr Kursleitung: Britta Sczesny Lev. II
 
  Donnerstag        

  09.09. - 11.11.2010 11.00 - 12.00 Uhr Kursleitung: Michaela Urban Lev. I   ohne 14.10. . 21.10.2010
   
  Drinnen im meditrend – Das GesundheitsCenter des GSV
   
      PILATES
    Kurse ab September 2010
  Mittwoch      
  08.09. - 17.11.2010 18.45 - 19.45 Uhr Kursleitung: Sabine Gerth  ohne 22.09. . 13.10., 20.10.2010
   
   
      NORDIC WALKING
    Kurse ab September 2010
  Donnerstag   Kursleitung: Michaela Urban
  09.09. - 28.10.2010 18.30 - 20.00 Uhr Gebiet: Heißen
  Freitag   Kursleitung: Michaela Urban  
  10.09. - 29.10.2010 10.30 - 12.00 Uhr Gebiet: Dümpten  
  Samstag   Kursleitung: Dr. med. Manfred v. Buttlar
  11.09. - 30.10.2010 09.30 - 11.00 Uhr Gebiet: Ruhrauen
   
  STRESSBEWÄLTIGUNG/ENTSPANNUNG
Psychosozialer Stress stellt einen bedeutsamen (mit-) verursachenden, auslösenden oder aggravierenden Faktor für viele der heute sozialmedizinisch besonders relevanten kardiovaskulären, muskulo-skeletalen, immunologischen, psychosomatischen und psychischen Erkrankungen dar. Insbesondere chronische psycho-biologische Stressreaktionen gefährden im Zusammenhang mit einer unausgeglichen Beanspruchungs-Erholungs-Bilanz, einer nachhaltigen Schwächung des Immunsystems sowie einem zunehmenden gesundheitlichen Risikoverhalten als inadäquatem Bewältigungsverhalten die körperliche wie psychische Gesundheit. Dabei ist davon auszugehen, dass aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen wie etwa den zunehmenden Anforderungen an Mobilität, Flexibilität und Leistungsbereitschaft sowie der zunehmenden Auflösung traditionsbestimmter Sinn-, Werte- und Sozialstrukturen das Belastungsniveau für den Einzelnen zukünftig eher noch steigen wird.
(Auszug aus dem Leitfaden Prävention der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen unter Beteiligung des GKV-Spitzenverbandes in der Fassung vom 02.07.2008)


PRÄVENTIONSPRINZIP:
Förderung individueller Kompetenzen der Belastungsverarbeitung zur Vermeidung stressbedingter Gesundheitsrisiken

Unsere Kurse im Bereich der Primärprävention
   
Stressbewältigung/Entspannung:

Drinnen im meditrend – Das GesundheitsCenter des GSV

   
PROGRESSIVE MUSKELRELAXATION

Kursleitung:  Dr. med. Manfred von Buttlar


SUCHTMITTELKONSUM
Rauchen sowie Alkoholkonsum gehören zu den Gesundheitsrisiken unserer Gesellschaft, die – in unterschiedlichem Ausmaß – in allen Schichten und Altersgruppen vertreten sind.
Die individuell ausgerichteten Präventionsangebote zielen darauf ab, den Versicherten für einen verantwortlichen Konsum von Alkohol zu sensibilisieren und das Nichtrauchen zu fördern. Vorrangig auf das Individuum gerichtete Angebote sind erfolgreich, wenn sie von strukturellen Maßnahmen flankiert werden und wenn ein gesellschaftlicher Wertewandel bezüglich des Suchtmittelkonsums verstärkt wird. Dies ist allerdings eine gesellschaftspolitische Querschnittsaufgabe, die strukturell, konzeptionell und finanziell ausgestaltet werden muss, um Effektivität zu entfalten.
(Auszug aus dem Leitfaden Prävention der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen unter Beteiligung des GKV-Spitzenverbandes in der Fassung vom 02.07.2008)

PRÄVENTIONSPRINZIP:
Förderung des Nichtrauchens
   
  Unsere Kurse im Bereich der Primärprävention
   
Suchtmittelkonsum

Drinnen im meditrend – Das GesundheitsCenter des GSV

   
NICHTRAUCHER IN 6 WOCHEN
    Kurse ab September 2010
  Mittwoch    
  08.09. - 13.10.2010 17.00 Uhr Kursleitung: Dr. med. Manfred v. Buttlar